Cover: Schulze Wessel, Martin, Warum Russland nicht aufhören wird

Schulze Wessel, Martin

Warum Russland nicht aufhören wird

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Schulze Wessel, Martin

Warum Russland nicht aufhören wird

Sieben Thesen.

Der bekannte Osteuropa-Experte Martin Schulze Wessel erklärt anhand von sieben historischen Thesen, warum Russland für seinen Eroberungskrieg in der Ukraine so hohe Verluste in Kauf nimmt und seine Expansionspolitik auch über einen etwaigen Waffenstillstand hinaus betreiben wird. Denn der Angriff erfolgte nicht aufgrund verletzter Sicherheitsinteressen, sondern vor dem Hintergrund von Russlands imperialem Komplex, der sich tief in Staat und Gesellschaft eingegraben hat. Wer darauf spekuliert, dass wir nach dem Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine wieder in die Welt vor dem Kriegsausbruch zurückkehren und unsere Rüstungsanstrengungen zurückfahren können, befindet sich daher auf dem Holzweg.

Seit Putin die Invasion in die Ukraine befahl, sind mehr als vier Jahre vergangen. Der Krieg dauert schon jetzt länger als der gesamte Erste Weltkrieg. Die russischen Verluste sind hoch, die wirtschaftlichen Kosten ebenfalls. Jederzeit hätte Wladimir Putin den Krieg beenden können. Warum hat er das nicht getan? Warum kämpft Russland immer weiter? Und wie realistisch ist der Glaube daran, dass Russland Frieden halten würde, sollte es zu einem Waffenstillstand kommen? Martin Schulze Wessel analysiert die Geschichte des russischen Imperiums, erklärt, warum Russlands Expansionspolitik sich aus einer imperialen Geschichte speist und zeigt, welche Mittel in der Vergangenheit gegen den russischen Imperialismus geholfen haben. Bislang wird die Debatte um Europas Sicherheit vor allem von Politikwissenschaftlerinnen und Militärexperten dominiert. Dieses Buch bietet die Perspektive der Geschichtswissenschaft, ohne die sich die Motivlage Russlands nicht verstehen lässt.

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Inhalt
Einleitung

These 1
Russland ist durch Annexionen groß geworden

These 2
Annexionen kamen dort zum Stillstand, wo Russland auf ebenbürtige Mächte traf

These 3
Die russische Expansion erhielt immer dann einen Schub, wenn sie durch Kooperationen mit anderen Mächten begünstigt wurde

These 4
Russland und die Sowjetunion konnten Krisen des Territorialstaats immer wieder überwinden

These 5
Russlands imperiale Politik zielt nicht nur auf Annexionen, sondern auch auf Hegemonie

These 6
In Russland hat sich seit dem 18. Jahrhundert ein imperialer Komplex herausgebildet, der Politik und Kultur entscheidend prägt

These 7
Religiöse Heilserwartungen und der Wille zu einer neuen Weltordnung speisen Russlands Politik

Schluss
Dank
Anmerkungen
Auswahlbibliographie
Personenregister

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-85192-6

Erscheint am 24. September 2026

173 S.

Klappenbroschur

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Schulze Wessel, Martin

Warum Russland nicht aufhören wird

Sieben Thesen

Der bekannte Osteuropa-Experte Martin Schulze Wessel erklärt anhand von sieben historischen Thesen, warum Russland für seinen Eroberungskrieg in der Ukraine so hohe Verluste in Kauf nimmt und seine Expansionspolitik auch über einen etwaigen Waffenstillstand hinaus betreiben wird. Denn der Angriff erfolgte nicht aufgrund verletzter Sicherheitsinteressen, sondern vor dem Hintergrund von Russlands imperialem Komplex, der sich tief in Staat und Gesellschaft eingegraben hat. Wer darauf spekuliert, dass wir nach dem Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine wieder in die Welt vor dem Kriegsausbruch zurückkehren und unsere Rüstungsanstrengungen zurückfahren können, befindet sich daher auf dem Holzweg.

Seit Putin die Invasion in die Ukraine befahl, sind mehr als vier Jahre vergangen. Der Krieg dauert schon jetzt länger als der gesamte Erste Weltkrieg. Die russischen Verluste sind hoch, die wirtschaftlichen Kosten ebenfalls. Jederzeit hätte Wladimir Putin den Krieg beenden können. Warum hat er das nicht getan? Warum kämpft Russland immer weiter? Und wie realistisch ist der Glaube daran, dass Russland Frieden halten würde, sollte es zu einem Waffenstillstand kommen? Martin Schulze Wessel analysiert die Geschichte des russischen Imperiums, erklärt, warum Russlands Expansionspolitik sich aus einer imperialen Geschichte speist und zeigt, welche Mittel in der Vergangenheit gegen den russischen Imperialismus geholfen haben. Bislang wird die Debatte um Europas Sicherheit vor allem von Politikwissenschaftlerinnen und Militärexperten dominiert. Dieses Buch bietet die Perspektive der Geschichtswissenschaft, ohne die sich die Motivlage Russlands nicht verstehen lässt.
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Inhalt

Einleitung

These 1
Russland ist durch Annexionen groß geworden

These 2
Annexionen kamen dort zum Stillstand, wo Russland auf ebenbürtige Mächte traf

These 3
Die russische Expansion erhielt immer dann einen Schub, wenn sie durch Kooperationen mit anderen Mächten begünstigt wurde

These 4
Russland und die Sowjetunion konnten Krisen des Territorialstaats immer wieder überwinden

These 5
Russlands imperiale Politik zielt nicht nur auf Annexionen, sondern auch auf Hegemonie

These 6
In Russland hat sich seit dem 18. Jahrhundert ein imperialer Komplex herausgebildet, der Politik und Kultur entscheidend prägt

These 7
Religiöse Heilserwartungen und der Wille zu einer neuen Weltordnung speisen Russlands Politik

Schluss
Dank
Anmerkungen
Auswahlbibliographie
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