Der Verlag trauert um Jan Assmann

7. Juli 1938 – 19. Februar 2024

Der große Ägyptologe hat mit seinen bahnbrechenden Büchern zur ägyptischen Religion, zum Monotheismus und zum kulturellen Gedächtnis weltweit eine große Leserschaft erreicht, wichtige Diskussionen geprägt und das Bewusstsein dafür geschärft, dass das Fremde nicht automatisch das Falsche und Feindliche ist.

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Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik an Alexander Hagelüken 

Der Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik geht in diesem Jahr an die Wirtschaftswissenschaftlerin Isabella Weber und den Autor und Journalisten Alexander Hagelüken.

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Dr. Leopold Lucas-Preis 2024 für David Nirenberg

Der diesjährige Dr. Leopold Lucas-Preis der Evangelisch-Theologischen Fakultät wird an den Historiker David Nirenberg verliehen. Die Fakultät der Universität Tübingen würdigt damit seine Forschungen zum Verhältnis von Judentum, Christentum und Islam im Mittelalter und der Gegenwart.

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Anschaulich und atemlos …
Im Grunde gibt es kaum ein historisches Thema, das für unsere Gegenwart so relevant sein könnte wie Marseille 1940 ... Hier erfährt man en détail, wie Schweigen, Opportunismus und falsch verstandene Zurückhaltung eine brachiale Gewalt ermöglichen und wie schwer es ist, die Würde zu behalten, wenn die Willkür regiert. Man kann aber auch daraus lernen, wie viel der Einzelne vermag …
Wittstocks Buch besticht durch seine Genauigkeit. Er hat unzählige Erinnerungen der Flüchtenden studiert und Tag für Tag miteinander abgeglichen und verwoben, um die kollektiven Sehnsüchte und Ängste sichtbar zu machen – und doch schildert er eben auch all die individuellen Tragödien, Verstrickungen und Aberwitzigkeiten. Ja, auch von den unwahrscheinlichsten Glücksfällen im dunkelsten Jahr der deutschen Literatur erzählt dieses Buch. …
In gefasstem Ton erzählt Wittstock vom Unfassbaren.

Florian Illies in DER ZEIT über Marseille 1940 von Uwe Wittstock